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Wie es mit mozaikoo begann.

Die Entstehung eines Betriebssystems für Big-Data-Forschung, Machine Learning und Content Management, so wie es vor 15 Jahren hätte existieren sollen und heute noch immer auf einem führenden Fundament steht.

28. März 2026

Vor 15 Jahren, nachdem wir bereits ein Jahrzehnt Erfahrung mit CMS- und E-Commerce-Projekten für unsere Kunden gesammelt hatten, gründeten wir unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit führenden IT-Projekten, gefördert durch das „Bundesministerium für Wirtschaft und Energie“.
Unsere Forschung umfasste komplexe Geodatenanalysen, Kürzeste-Wege-Berechnungen in multiparametrisch abhängigen Daten, Machine Learning zur Signalverbesserung und die Kombination verschiedener neuronaler Netze, um aus Video chronologische Kontexte mit semantischen Beschreibungen zu extrahieren.
Kurz nachdem wir riesige Datenmengen zur Analyse ingestiert hatten, wurde uns klar, dass wir ein Monitoring-, Filter- und Analysesystem brauchten, um Abweichungen und Cluster schnell zu erkennen. Außerdem benötigten wir ein Administrations- und Betriebssystem mit Benutzeroberfläche, um Daten und Analyseergebnisse zu organisieren.
An diesem Punkt dachten wir 'Warum nicht beide Welten zusammenbringen?' Eine visuelle Analyseplattform kombiniert mit einem Content-Management-System, korrekt für verschiedene Use Cases konfiguriert und nahtlos miteinander verknüpft. Wir wollten etwas so Dynamisches schaffen, dass ein großer Teil der wiederkehrenden Arbeit beim Aufbau eines passenden Software-Stacks für unsere Kunden bereits erledigt ist. Zum Glück haben wir bei der Wahl unseres Software-Stacks und beim Architekturentwurf die richtigen Entscheidungen getroffen. Diese Entscheidungen von vor 15 Jahren tragen noch heute.
Von Anfang an trennte unsere Architektur Frontends, Backend und API: ein sogenanntes Headless-System. Wir setzen Triple-Store-Graphdatenbanken und Elasticsearch-Indizes ein. Als wir mit dem Elastic Stack begonnen haben, befand er sich noch in der Beta bei Version 0.7. Die Datenbanken hinter unserer API liegen zudem hinter einer Abstraktionsschicht, sodass wir mit Document Stores, Graphdatenbanken oder SQL-Engines arbeiten können.
Während unserer Forschungsprojekte und bei Präsentationen der Software bei Kunden wurden wir immer wieder gefragt, ob wir diese Funktionen auch passend zu ihren konkreten Business Cases bereitstellen könnten. Als Reaktion darauf haben wir das Betriebssystem kontinuierlich weiterentwickelt, um nahezu alle Kommunikationsanforderungen abzudecken und zu einem echten digitalen Hub für Kommunikation zu werden. Unser tiefes Wissen über Datenanalyse, strukturelle Zusammenhänge, Kommunikation und Marketing hat uns befähigt, ein System mit einer Datenbasis aufzubauen, die auch heute nahezu out of the box passt.
In den vergangenen 10 Jahren haben wir vier große Versionen veröffentlicht: mozaikoo 1, 2, 3 und 3.5. Streng genommen war mozaikoo 3.5 keine vollständige Major-Version, wie die Nummerierung zeigt, sondern ein umfassendes Rework und Refactoring, das den Stack modernisiert und die Datenentitäten harmonisiert hat. Weil aber so viel davon von Grund auf neu aufgebaut wurde, zählt es für uns als Major-Version.
Unser Hauptfokus während der Entwicklung war es, Schmerzpunkte zu beseitigen und eine Oberfläche zu schaffen, die jeden Teil der Kommunikation leichter macht. Unsere inzwischen zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Verteilung von Informationen und im Aufbau von Marketing-Reichweite haben uns dabei geholfen. Das Feedback unserer Kunden zeigt weiterhin, dass die Effizienz- und Leistungsgewinne im Vergleich zu zuvor eingesetzter Software enorm sind.
Mit m4® haben wir einen vollständigen Refactoring-Prozess begonnen, den Framework-Unterbau für unsere Frontend- und Administrations-Apps verändert und führende autonome sowie automatisierte Workflows tief integriert, um die Effizienz noch weiter zu steigern.
m4® markiert eine neue Ära darin, wie Inhalte und Kommunikation wirksam an den Empfänger gebracht werden können.
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